Der Zauberlehrling Goethe Interpretation

In der Ballade Der Zauberlehrling, geschrieben von Johann Wolfgang von Goethe und im Jahre 1827 veröffentlicht geht es um den Ehrgeiz der Jugend . Das Gedicht lässt sich in die Literaturepoche der Klassik einordnen.

Der Zauberlehrling Interpretation: ( Leitfaden der Gedicht-Interpretation)Die Ballade umfasst insgesamt 14 Strophen. Wobei nach jede Strophe sich mit dem Refrain abwechselt, in welchem der Zauberspruch angeführt wird.

Das lyrische Ich, der Lehrling eines alten Hexenmeisters, wird von diesem einige Zeit alleine gelassen( Zeile 1f). Nun wird dieser übermütig und verzaubert selbst einen Besen, sodass dieser sein Knecht wird.

So zieht der Besen Anziehsachen an und bekommt zwei Beine sowie einen Kopf. Der Zauberlehrling trägt ihm auf mit einem Topf Wasser zu holen und damit die Badewanne zu füllen. Dieser läuft schnell zum Fluss und füllt die Wanne mit Wasser.Der Lehrling ist voller Stolz auf sein vollbrachtes Werk, ja sogar schon etwas übermütig.

Als die Badewanne schon voll ist, will er den Zauberspruch sprechen, durch den der beschworene Diener aufhört. Allerdings fällt ihm ein Wort von diesem nicht mehr ein, sodass der Besen immer weiter Wasser in die Badewanne füllt, obwohl diese schon voll ist.

So fließt das Wasser bald durch das ganze Haus und der Lehrling versucht den Diener mit Gewalt davon abzuhalten, noch mehr Wasser zu holen. So schlägt er ihn mit einer Axt in zwei Teile, als dieser erneut ins Haus kommt. Doch zu seinem Schrecken laufen jetzt beide Teile los und holen Wasser – er hat also die Situation noch weiter verschlimmert.

Schon völlig verzweifelt ruft er nach seinem Meister, der glücklicherweise auch gerade wieder nach Hause kommt. Dieser Spricht den richtigen Zauberspruch und die beiden Besenteile sind wieder entzaubert.

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